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CareBlog

Gesundheit goes Web | Teil 2
Themen: Gesundheit
17. Mai 2016

Gesundheit goes Web | Teil 2

Das richtige Rüstzeug bestimmt den Erfolg...

Im ersten Teil unserer Blog-Serie haben wir uns mit dem Thema Online Marketing im Gesundheitsbereich beschäftigt. Da wir jetzt wissen, dass diese Form der Kommunikation nicht mehr wegzudenken ist, möchte ich in diesem Text auf die wesentlichsten Tools eingehen. Denn: Ein reichliches Angebot verspricht noch keine erfolgreiche Kampagne.

Alle, die eine Kommunikationskampagne starten, haben ein gemeinsames Ziel: Aufmerksamkeit bei der Zielgruppe. Dabei zählt weniger die Menge der verwendeten Maßnahmen, sondern vielmehr deren Zweckmäßigkeit. Im Vordergrund steht also immer die Zielsetzung. Hat man ein Ziel vor Augen, sollte man die verwendeten Maßnahmen genau auf diesen Fokus abstimmen. In den nächsten Zeilen stelle ich einige Maßnahmen vor, die in der Praxis gute Ergebnisse im jeweiligen Bereich erzielt haben. Doch dabei sollte man nicht vergessen, dass sich der Online Marketing Bereich kontinuierlich wandelt. Es schadet also nicht, hier regelmäßig das bereits erworbene Wissen aufzufrischen.

Praktische Ärzte und Krankenhäuser

Ärzte und Krankenhäuser haben etliche Zielgruppen mit vielen unterschiedlichen Anforderungen. Patienten müssen im WWW anders abgeholt werden als beispielsweise Zuweiser oder Kooperationspartner. Markenaufbau, Empfehlungsmarketing und Reputations-Management spielen dabei eine wesentliche Rolle. Wie auch im klassischen Marketing sollte sich der USP der jeweiligen Einrichtung in allen Kanälen wie ein roter Faden durchziehen.

Das wichtigste Aushängeschild ist in jedem Fall die Website. Bereits hier sollten alle wesentlichen Elemente stimmig sein, bevor weitere Schritte gesetzt werden.
Als weitere bewährte Maßnahmen haben sich Klinik und Arzt-Suchverzeichnisse mit eigenen Profilen, Newsletter oder Facebook Seiten erwiesen. Gewähren Sie Einblicke in den Praxis- und Klinikalltag und treten Sie in den direkten Dialog mit Ihren Zielgruppen!

Selbsthilfegruppen und Reha-Zentren

Die Online-Maßnahmen unterscheiden sich bei diesen beiden Bereichen von den oben genannten. Die Zielgruppe von Selbsthilfegruppen und Reha-Zentren sind in der Regel Menschen, die entweder gerade schwer krank sind oder nach einer Erkrankung den Weg zurück in den Alltag finden wollen. Die meisten dieser Menschen sind hochsensibel und haben zum Teil mit Ängsten und gesellschaftlicher Isolation zu kämpfen. Hier ist es besonders wichtig, einen möglichst niederschwelligen Zugang zu finden. Dabei geht es weniger um das jeweilige Alleinstellungsmerkmal, sondern vielmehr darum, das Vertrauen der Patienten zu gewinnen. Die Website ist hier in den meisten Fällen der erste Kontaktpunkt. Diese sollte einfach verständlich und auf die Bedürfnisse der Besucher

abgestimmt sein. Blogs und regelmäßige Webinare (= Web-Seminare) können hier sehr hilfreich sein, um den Patienten das Gefühl zu geben, dass sie ernst genommen werden und man der jeweiligen Erkrankung Beachtung schenkt. Online Foren unterstützen den wechselseitigen Austausch von Patienten.

Was auf jeden Fall sein muss

Kein Erfolg ohne Content und Responsive Design – so viel kann gesagt werden. Der Inhalt der Website und die verwendeten Schlagwörter bestimmen den Inhalt aller folgenden Online Maßnahmen. Hier ist bereits zu Beginn darauf zu achten, den Text SEO-konform zu gestalten. Somit können Suchmaschinen wie Google den Inhalt besser analysieren, kategorisieren und dementsprechend ranken. Das Design der Website sollte an Mobilgeräte wie Handys und Tablets angepasst sein. Der Großteil der User verwendet „Web to Go“. Eine unstrukturierte Ansicht mit zu kleiner Schrift kann hier bereits das „Aus“ bedeuten.

Abschließend kann gesagt werden, dass Marketing im Gesundheitsbereich heute ohne Online Maßnahmen nicht mehr denkbar ist. Um die Vielzahl an Tools aber fachgerecht einsetzen zu können, braucht man Know-how und Erfahrung – mit den richtigen Partnern kein Problem!

Lesen Sie im dritten Teil: Wie analysiere ich meine Online Marketing-Maßnahmen?